Noch standen die Zeiger still, noch war das Weltenfahrzeug nicht in Bewegung. Noch ruhte es unbeweglich in der gefährlichen Zone, welche Kapitän Mors als toten Punkt bezeichnet hatte.

Aber immer fürchterlicher arbeitete die unheimliche Maschine, die jetzt ganze Ströme von elektrischen Lichtstrahlen auszusenden schien. Es war die Sonnenenergie, welche jetzt durch die Zylinder und Kolben der rätselhaften Maschine hindurch zuckte.

Kapitän Mors stand unbeweglich. Wenn die Kraft der Maschine unwirksam blieb, war die letzte Hoffnung verloren, dann blieb das Weltenfahrzeug bis in alle Ewigkeit festgebannt an diesem gefährlichen Platze.

Plötzlich leuchteten seine Augen auf.

Der eine Zeiger vibrierte, er schwankte ein wenig hin und her, zitterte und zuckte, und nun begann er sich plötzlich langsam zu drehen.

Ein seltsamer Ruf entrang sich der Kehle des Luftpiraten.

„Das Weltenfahrzeug bewegt sich,“ stieß er hervor. „Der „Meteor“ fliegt, die Sonnenenergie hat die gefährliche Zone überwunden. Wir sind wieder in Bewegung.“

Augenblicklich riß er den Hebel herum, der den Lenkapparat in Tätigkeit setzte und die Instrumente bewiesen, daß das Fahrzeug einen riesigen Bogen beschrieb. Es gehorchte wieder den Händen und dem Willen seines genialen Erbauers.

„Kapitän,“ rief Terror, „es ist aber gerade so, als wäre alles in Trümmer gegangen. Das Fahrzeug knickt und knackt in allen Fugen.“

„Ja, wir müssen zur Erde zurück,“ entgegnete Kapitän Mors. „Es muß erst untersucht werden, ob der „Meteor“ Schaden genommen hat. Einstweilen hält noch alles zusammen, ich höre nirgends Luft entweichen.“