Diese waren zerbrochen und Lindo beugte sich jetzt zu diesen Ueberbleibseln nieder.

„Kapitän,“ rief er. „Seht diesen zerschmetterten Knochen hier an. Das ist aber kein Bruch, nein, seht die Eindrücke, wie zackig und spitz dieselben sind. Kapitän, dieser Knochen ist zweifellos von den Zähnen eines unbekannten riesigen Ungeheuers zerbissen worden.“

3. Kapitel.
Eine abenteuerliche Expedition.

Kapitän Mors konnte nur die Beobachtung seines getreuen Lindo bestätigen.

Die Knochen, die hier lagen, rührten von einem Ungeheuer her, und sie waren anscheinend von einem anderen Ungetüm zerbissen worden.

Man hoffte Auskunft von dem Professor, der jetzt eilend herbeikam, und der ja nicht allein Kenntnisse in der Sternenkunde besaß, sondern auch, wie es viele Astronomen zu tun pflegen, langjährigen geologischen Studien obgelegen hatte.

Er betrachtete mit Erstaunen und Interesse diese Ueberreste.

„Der Schädel liegt noch nicht lange hier, Kapitän,“ rief er endlich. „Er ist rein abgenagt und solche Schädel habe ich oft genug in den Museen der Erde gesehen. Es sind die Schädel von ungeheuren Tieren der Vorzeit, aber dieses Tier hier ist mir völlig unbekannt. Doch möchte ich annehmen, daß es zu den Sauriern gehört, zu jenen furchtbaren Rieseneidechsen, die einst auch die Erde bewohnten.“

„Schöne Bescherung,“ meinte Star, indem er forschend umherblickte. „Da könnte plötzlich solch Beest auftauchen. Herrgott, hat das Ding einen Rachen! Da wäre unsereiner nur ein Bissen als Frühstück, da müssen wir uns höllisch in acht nehmen.“

Der Professor hörte diese Worte.