Der Himmel war klar, die Sterne funkelten, der Mond schien so hell, daß die beiden Männer kaum der elektrischen Laternen bedurften.

Da vernahm man das Zischen und Brausen, welches zeitweise in den Eingeweiden dieser Miniaturwelt hörbar wurde.

„Es sind die Lavamassen,“ meinte Lindo. „Heute ist es stärker, als sonst, aber der Professor scheint noch keine Gefahr zu befürchten, sonst würde er das Signal zeigen.“

Das Brausen und Zischen dauerte fort, da man es aber so oft gehört, kümmerte man sich nicht weiter darum. Jedenfalls kamen die Lavamassen noch nicht hervor, die tobten noch tief unter der Erde.

Mit einemmal hielt Lindo in der Arbeit inne.

„Hört, Kapitän, hört,“ rief er stutzend, „hört Ihr nicht die seltsamen Laute? Das ist etwas ganz anderes, das ist das, was Ihr immer nicht glauben wolltet. Es kommt von jener verdächtigen Kluft her, es ist ein richtiges Schnarchen und Röcheln!“

In der Tat hörte Kapitän Mors jetzt selbst die Töne, von denen Lindo mehrmals erzählt und die er für Täuschung gehalten.

Der Eingang der Kluft war von dem Ort, wo die beiden Männer hantierten, durch einige emporragende Felsen verdeckt.

Bald schien auch das Röcheln und Schnarchen zu verstummen.

Kapitän Mors wendete sich wieder seiner Arbeit zu, als Lindo von neuem aufschrie: