„Hoffentlich kommen nicht mehr heraus,“ meinte Lindo, indem er nach der Kluft hinblickte. „Am Ende befindet sich eine ganze Herde darinnen.“

„Das glaube ich nicht,“ erwiderte Kapitän Mors. „Das halte ich für ausgeschlossen. Diese Tiere leben sicherlich nicht in größerer Menge, und ich glaube wohl, daß wir ein Pärchen dieser Kolosse mit einem ausgewachsenen Jungen bekämpfen mußten. Genug, das Abenteuer ist vorüber und wir sind die Sieger geblieben.“

Da deutete Lindo nach dem Vulkan hinüber, der von der Sonne beleuchtet wurde.

„Kapitän,“ schrie er. „Das Zeichen, das Signal! Kapitän, da weht die rote Fahne! Jetzt droht uns Gefahr von den Elementen der Tiefe! Da zischt es, da braust es schon wieder! Da will die Lava aus den Eingeweiden der Erde hervorquellen!“

6. Kapitel.
Im Todeskrater.

In der Tat hatte der Professor mit seinen Gefährten das Warnungssignal erteilt.

„Geschwind, Lindo,“ rief Mors, für den das furchtbare Abenteuer schon vergessen zu sein schien. „Jetzt ist jeder Augenblick Zeit kostbar. Wir müssen die Arbeit am Riesenmagnet beenden. Ich denke, Star wird bald zur Unterstützung herbeikommen.“

Darin sollten sich die beiden Männer nicht täuschen.

Bald kam die kurze Nacht, aber die Ungeheuer der Tiefe ließen sich nicht mehr blicken, als es aber wieder hell wurde, kamen die Inder, Star und der Professor vom Vulkan herüber.

Die staunten nicht wenig, als man ihnen das Abenteuer erzählte und als sie die Körper der getöteten Ungetüme gewahrten. Der Professor vergaß sogar die Nachricht, die er brachte und mußte erst von Kapitän Mors daran erinnert werden.