Aber jetzt wurde es von den beiden Männern angegriffen. Bald von links, bald von rechts, sodaß die Bestie gar nicht wußte, wohin sie sich zuerst wenden sollte.

Lindo hieb mit der Axt auf die Halswirbel der Bestie los, Kapitän Mors aber bohrte ihm das fußlange Dolchmesser in die Seite.

Jedesmal schnarchte das Tier laut und fuhr herum, um seinen Gegner zu packen, der aber sprang alsdann gewandt zurück, während sein Gefährte den Angriff erneuerte.

Immer lauter wurde das Schnarchen, das Röcheln; aber jetzt spritzte auch das schwarzrote Blut von allen Seiten hervor, das Ungeheuer taumelte. Kapitän Mors hatte sicherlich das Herz getroffen. Lindo aber hatte ihm mit einem furchtbaren Axthieb den Halswirbel fast ganz durchgeschlagen.

Inzwischen waren auch die beiden anderen Ungetüme verendet, und nun sahen die zwei Männer auf die Kampfstätte, auf die drei Riesen der Tierwelt, auf die Lachen geronnenen, schwarzroten Blutes.

Aber da kam auch schon wieder der Tag heran, die kurze Nacht ging zu Ende, die Sterne verblichen, die Sonne erschien und beleuchtete die massigen Gestalten der erlegten Ungetüme.

Vom Weltenfahrzeug herüber hörte man die Schreie der Männer, welche die Besatzung bildeten. Aber die waren über den Anblick dieser unheimlichen Riesentiere so entsetzt gewesen, daß sie gar nicht wußten, was sie tun sollten.

Jetzt aber erschienen sie auf der Galerie und wollten ihren Augen nicht trauen, als sie die beiden Helden noch lebend sahen.

„Na, Ihr habt uns schön im Stich gelassen,“ rief Lindo ärgerlich. „Da seht mal, was der Kapitän wieder mal geleistet hat.“

„Laß es nur gut sein,“ erwiderte Mors. „Du hast Dein redliches Teil dazu beigetragen. Ich bin stolz auf Dich. Du hast gekämpft, wie ich es erwartete. Wir sind Sieger geblieben.“