Die beiden Schwestern, Anita und Lucy Long, nahmen diesmal nicht an der wunderbaren Fahrt teil.

Anita hatte bei den letzten Abenteuern eine leichte Verletzung erlitten und da sollte sie sich erst völlig erholen. Selbstverständlich war Lucy bei ihrer Schwester zurückgeblieben.

Während Star den Riesenmagneten bediente, setzte sich der Professor an seine Instrumente, wahren Wunderwerken menschlicher Technik, während Kapitän Mors einige Berechnungen machte.

Das Weltenfahrzeug befand sich noch in der Luftzone, bei deren Passieren stets die größte Vorsicht beobachtet werden mußte.

Da kam ja jedesmal die sogenannte elektrische Zone, aber Kapitän Mors kannte jetzt schon die Gefahren, welche dort warteten, und es war ihm ein Leichtes, diese Hindernisse zu überwinden.

Stunden vergingen, ohne daß ein Wort zwischen den beiden Männern gewechselt wurde. Dann erhob sich Kapitän Mors und betrachtete die an der Wand hängenden Instrumente.

„Wir haben diesmal recht schnelle und glatte Fahrt,“ sprach er zu dem Gelehrten, der sich Notizen machte. „Die Luftzone der Erde ist überwunden. Wir befinden uns bereits im Weltenraum.“

Das Gesicht des Professors strahlte. Hastig arbeitete er an den Hebeln, welche die großen Schieber vor den dicken Glasscheiben bewegten.

Der eine Schieber schob sich langsam seitwärts und da konnte der Blick durch das dicke Glas in den Weltenraum hinausschweifen.

Schwarz war der Himmel, nachtschwarz, die Sterne funkelten nicht, sie standen da wie weiße, schimmernde Punkte, seitwärts sah man die gelbe, strahlenlose Scheibe der Sonne.