Es war ein wunderbares Bild und obwohl Professor van Halen es schon oft gesehen, verriet er dennoch neues Entzücken.

Auch der Mann mit der Maske sah gedankenvoll in die Tiefen des Weltenraumes.

„So, Kapitän,“ sprach van Halen nach einer Weile, „jetzt möchte ich darum bitten, daß das Weltenfahrzeug in dieser Zone kreuzt, treffen meine Berechnungen zu, so müssen wir in dieser Gegend den neuen kleinen Planeten entdecken.“

Mors griff sofort zum Telephon, welches den Beobachtungsraum mit dem Lenkraum verband. Er läutete und gab Star, der sich dort befand, seine Weisungen.

Das große Fahrzeug schien plötzlich zu zittern, aber dies geschah dadurch, daß Star den pfeilschnellen Lauf des Weltenfahrzeuges verlangsamte.

Nach kurzer Zeit fuhr es nur mit der Schnelligkeit eines mit vollster Geschwindigkeit dahinsausenden Schnellzuges.

Hierauf wendete es wieder und fuhr in anderer Richtung zurück, um bald danach eine neue Richtung einzuschlagen. Es kreuzte also im Weltenraum wie ein Schiff auf offenem Meere.

Dieses eigenartige Manöver gelang durch die Art und Weise, wie der Riesenmagnet bewegt wurde. Der wurde nach verschiedenen Richtungen gedreht und gewendet und damit konnte man die Bewegungen des Fahrzeuges regulieren.

„So ist es richtig,“ sprach Mors, als er die Instrumente eine Weile betrachtet hatte. „Ihr Wunsch ist erfüllt, Herr Professor, wir kreuzen jetzt in der von Ihnen als verdächtig bezeichneten Zone. Ich will nur wünschen, daß Ihre Beobachtungen zutreffen. Dann müssen wir ja den eigentümlichen Wanderer treffen, hoffentlich ist er zur Stelle oder wird doch bald erscheinen.“

„In der Tat,“ erwiderte van Halen zuversichtlich. „Sonst müßte ich mich in meinen Beobachtungen gewaltig irren. Bis jetzt habe ich mit meinen Berechnungen selten Täuschungen erlebt. Sind aber meine Berechnungen richtig, so müssen wir den unbekannten, geheimnisvollen Planeten binnen kurzer Zeit in nächster Nähe erblicken.“