Daraufhin wurde die Aufmerksamkeit verdoppelt.
Kapitän Mors wußte ganz genau, mit welcher Schnelligkeit Weltenkörper durch die unendlichen Räume dahinsausten.
Allerdings war das Weltenfahrzeug ausnehmend fest gebaut, aber es konnte schließlich zertrümmert werden, wenn es mit vollster Schnelligkeit gegen einen Weltenkörper sauste. Dann wäre dies Wunderwerk sicherlich in Atome zersplittert worden.
Wenn man aber auf der Erde den hier vermuteten Planeten noch nicht entdeckt hatte, mußte man ihn doch hier im Weltenraum sehen. Die Sonne mußte diesen geheimnisvollen kleinen Planeten bestrahlen und da hatte man auf dem Weltenfahrzeug Zeit genug, einem drohenden Zusammenstoß auszuweichen.
Und wieder vergingen die Stunden.
Abwechselnd wurde Wache gehalten, Kapitän Mors begab sich manchmal nach dem Lenkraum, um dort seinen getreuen Star abzulösen.
Es waren wohl acht Stunden vergangen, als Kapitän Mors, der gerade den Lenkraum verließ, einen Ausruf des Professors vernahm.
Im Nu befand sich der Luftpirat bei dem Gelehrten.
„Er ist da, er ist da,“ rief der Professor in förmlicher Ekstase, während er mit beiden Händen nach der dicken Glasscheibe deutete. „Seht, Kapitän, dort kommt der neue Planet in rasender Eile herangezogen. Noch erscheint er erst wie ein mattes, flimmerndes Pünktchen. Aber er ist es, er wird bereits von der Sonne beleuchtet. Er scheint tatsächlich wenig Licht zu reflektieren.“
„Befinden wir uns in der Bahn des Weltkörpers?“ fragte Kapitän Mors mit großer Ruhe.