Dort war bereits alles rötlich erleuchtet, der Widerschein der glühenden Lava, die langsam, aber unaufhörlich höher und immer höher drang, die zuletzt den unheimlichen Todeskrater überfluten mußte.

Dazu donnerte der Vulkan, man hörte sein Brüllen, man sah, wie die Lavablöcke durch die Dunstmassen heruntersausten. Man hörte das Aufprasseln der gewaltigen Massen, die auf dem steinigen Boden in tausend Stücke zersprangen.

Aber niemand hatte Zeit, einen Blick auf dies ebenso grausige, wie wunderbare Bild zu werfen. Die Sorge für das Weltenfahrzeug nahm alle Sinne in Anspruch.

Plötzlich kam der Professor zurückgerannt.

Seine Stimme klang dumpf und hohl in dem aus Metall und Glas bestehenden Helm. Er deutete mit der Rechten nach der Kraterkluft hinüber.

Es war gar nicht nötig, daß er sprach und die drei arbeitenden Männer auf die Gefahr aufmerksam machte. Diese sahen bereits, wo die Gefahr nahte.

Dort bei dem Kraterkessel war ja alles in wilder Bewegung, da stieg eine leuchtende, rote Masse hervor, rotglühender Brei floß zwischen den schwarzen Steinen hindurch, es war die glühende Lava, die einen Weg nach außen suchte.

Noch lag das Weltenfahrzeug höher, als die feurige Masse, aber es durfte keinen Augenblick Zeit verloren werden.

Diesmal klang Kapitän Mors’ Stimme dumpf und hohl, aber jedem verständlich.

Er forderte seine Begleiter auf, daß sie sich auf der Stelle nach dem Weltenfahrzeug begeben sollten.