Er war auch der einzige, der diese gefährliche Maschine in Tätigkeit setzen konnte und imstande war, bis zum letzten Augenblick in der Nähe der herumwirbelnden Schwungräder auszuhalten.
Plötzlich sprang der Luftpirat mit mächtigem Satz hinter die Panzerwand, welche Lindo und Star schützte.
„Nun kommt die Entscheidung,“ sprach Mors, während seine feurigen Augen nach der Maschine hinüberblickten. „Entweder kommen wir jetzt aus dem Krater heraus, oder wir werden samt dem Weltenfahrzeug in Atome zerschmettert. Menschliche Kraft und menschliches Wissen sind aufgeboten, aber jetzt stehe ich an der Grenze des Erreichbaren.“
Im Maschinenraum tobte jetzt ein wahrer Höllenlärm, das rätselhafte Werk des Kapitän Mors arbeitete, als würde es von bösen Geistern bedient und getrieben. Es war ein Sausen und Brausen, ein Knattern und Krachen, ein Zischen und Summen, daß Lindo und Star sich die Ohren zuhielten.
Plötzlich ging ein Ruck durch das Weltenfahrzeug, dem bald darauf ein zweiter und dritter folgte.
Nun geschah etwas anderes, schier Unheimliches, Star und Lindo hatten die Empfindung, als ob das Weltenfahrzeug emporgehoben würde.
„Die Lava ist unter unserem Fahrzeug,“ rief Star, als sich der Stoß wiederholte.
„Nein, sonst wäre alles vorüber,“ erwiderte der Kapitän. „Die Maschine hat jetzt ihre volle Kraft entwickelt und diese Kraft ist es, die uns emporhebt und uns ein Stück von der gefährlichen Stelle hinwegtragen soll. Gelingt dies nicht, so kann auch ich nicht mehr helfen.“
Eine unheimliche Ruhe lag in diesen Worten des Kapitän Mors, ein Beweis, daß diesem Manne der Tod gleichgiltig war. Der Ruck aber wiederholte sich und wieder hatten Star und Lindo die Empfindung, als wenn eine unheimliche Gewalt das Fahrzeug emporhebe und es gewaltsam hin- und herschüttelte.
„Wir schweben,“ erwiderte Kapitän Mors. „Ich habe den Kurs des Fahrzeuges nach Osten gerichtet, denn dort war eine ebene, wenn auch steinige Fläche. Aber dort droht kein vulkanischer Ausbruch.“