Damit sah Kapitän Mors nach rechts und links, um die Umgebung des Weltenfahrzeuges in Augenschein zu nehmen.

Er war offenbar befriedigt.

All seine Berechnungen waren in Erfüllung gegangen, der „Meteor“ lag an einer Stelle, wo ihm keine Gefahr drohte. Hier konnte man, wenn die Luft wieder reiner geworden war, die Reparatur des Lenkapparates beenden und den unheimlichen, kleinen Planeten verlassen.

Nicht weit von der Fläche sah man Wald, der ebenfalls von Sumpf umgeben war. Der Wald schien sich überhaupt nur an Stellen zu befinden, wo der Sumpf die tieferen Stellen des Planeten bedeckte.

In diesem Walde war alles in Bewegung, die tierischen Bewohner schienen sich zu flüchten. Man sah zuweilen große graue Massen, die am Rande des Gehölzes sichtbar wurden, aber sofort wieder in dem undurchdringlichen Unterholz verschwanden.

Am wunderbarsten aber sahen jene fledermausartigen Geschöpfe aus, die jetzt durch das Toben der Elemente aufgestört, zuweilen über den Kronen der Palmen oder der Riesenfarren auftauchten und mit sonderbaren gaukelnden Bewegungen hin- und herflatterten.

Es war jetzt gerade der kurze Tag und da konnte man diese Tiere durch Ferngläser genauer betrachten. Sie waren halb Vögel, halb Eidechsen und besaßen Flughäute wie die Fledermäuse, sowie große mit spitzen Zähnen besetzte Rachen.

Man konnte sogar im Weltenfahrzeug die schrillen Laute hören, welche die flatternden Ungetüme ausstießen. Sie wußten offenbar nicht, wohin sie sich wenden sollten und waren auch wohl durch das Licht der Sonne geblendet.

Dann aber verschwand wieder alles und es war, als ob sich ein dichter Schleier auf diese Landschaft legte. Aschenwolken verhüllten die Landschaft, sie senkten sich vom Vulkan herab und die Asche bedeckte die ganze Umgegend mit einer silbergrauen Schicht, die sich zuletzt zollhoch anhäufte.

Aber das war ein gutes Zeichen.