Alles dies aber erschien von einem seltsam geformten Koloß aus gesehen, der plötzlich mit ungeheurer Geschwindigkeit aus der Atmosphäre der Erde hinaus in den Weltenraum flog, bald kleiner und kleiner.

War das ein Meteor, welcher den Luftkreis der Erde passiert und sich nunmehr in schier rasender Geschwindigkeit wieder nach anderen Welten wendete?

Nein, es war ein Werk von Menschenhand, das wunderbare Weltenfahrzeug des maskierten Luftpiraten, welches den Namen „Meteor“ führte.

Fast schien es, als wollte Kapitän Mors, der Erbauer des Weltenfahrzeuges, der schon so seltsame Abenteuer erlebt, sein und seiner Leute Leben zum Opfer bringen.

Eben war er erst auf Erden mit Mühe und Not dem drohenden Verhängnis entkommen und nun suchte er schon wieder Weltenräume auf, in denen zu fast jeder Minute das Verderben drohte.

Dennoch ging Kapitän Mors nach einem genau bestimmten Plan vor, er konnte eben nicht müßig bleiben.

Sein ganzes Leben war den Abenteuern geweiht und er meinte, jeder Tag sei verloren, an dem er nicht die Macht, welche ihm die Wissenschaft verlieh, auf der Erde oder in anderen Weltenräumen erproben konnte.

Mors fuhr diesmal nach einer ganz anderen Richtung.

Er hatte mit seinem Weltenfahrzeug das Unendliche durchflogen, sogar die Planeten Venus und Mars besucht und die wunderbarsten und gefährlichsten Abenteuer erlebt.

Er wußte aus Erfahrung, daß jene intelligenten Bewohner der Planeten ihn und sein Werk stets feindlich betrachteten. Daß sie durch größeres Wissen Machtmittel besaßen, welche ihm und seinen Leuten leicht verderblich werden konnten.