Der Kurs des Weltenfahrzeuges ging also in einer Richtung durch den Weltenraum, bei der ein Zusammentreffen mit den genannten Planeten vermieden wurde.
Diesmal lockte Mors ein anderes Rätsel.
Es war Professor van Halen, der ihn auf den Gedanken gebracht hatte, eins der größten Rätsel der Sternenwelt lösen zu wollen.
Dies Rätsel war der Ring des riesenhaften Planeten Saturn.
Professor van Halen, der Mors auch diesmal begleitete, hatte schon bei den früheren Weltenfahrten seine ausgezeichneten Instrumente auf diesen merkwürdigsten aller Himmelskörper gerichtet und ihn mit dem Eifer eines Gelehrten betrachtet, wollte er doch gern wissen, woraus der Ring des Saturn eigentlich bestand.
Nun hatte schon vor Jahren ein äußerst scharfsinniger Astronom die Vermutung aufgestellt, daß sich die Ringe des Saturns aus unzähligen kleinen Körpern zusammensetzten.
Der Professor teilte diese Meinung, aber er wollte sie bestätigt wissen, und als er Kapitän Mors dies mitgeteilt, hatte der Luftpirat den Kurs des Weltenfahrzeugs in jene unbekannten Fernen gerichtet.
In den Räumen des mächtigen Fahrzeuges standen Kapitän Mors und der Professor im Gespräch neben den wissenschaftlichen Apparaten.
„Meine Leute sind während der letzten abenteuerlichen Fahrt auf der Erde nicht müßig gewesen,“ sagte Kapitän Mors. „Sie haben alle meine Anweisungen auf das Genaueste befolgt und das Weltenfahrzeug in einer Weise hergerichtet, daß es selbst den höchsten Anforderungen genügt. Der Bug, die Mitte und das Achterteil sind nochmals gepanzert worden, und so habe ich mich vor allen Dingen gegen das Anrennen fremder Weltenfahrzeuge gesichert.“
„Jetzt können die Fahrzeuge vom Mars kommen, ich würde nicht einmal die Blitze mehr fürchten, mit denen sie damals einen Teil meines „Meteor“ demolierten, jetzt trotze ich ihnen.“