Der Sturm schien schon längst zu Ende gegangen zu sein, aber die Wellen gingen noch immer hoch. Man sah durch die Gucklöcher, wie die Wogenberge über die Oberfläche des unbekannten Meeres hinüberfegten.

Dann kam ja die Nacht, da ja bekanntlich der Tag auf dem Jupiter kaum zehn Stunden lang dauert.

Aber dunkel wurde es nicht, denn der Jupiter besaß ja vier Monde, die eine großartige Beleuchtung spendeten.

Bei diesem Schein sah man die noch immer außerordentlich unruhige Oberfläche der See, auch hörte man das Donnern einer entfernten Brandung.

Mors glaubte auch zuweilen durch die Gucklöcher Umrisse von Felsen und Hügeln sehen zu können, aber die Atmosphäre war sehr wenig durchsichtig.

So blieb denn vorläufig nichts weiter übrig, als daß man die Ruhestätte aufsuchte, aber Mors sorgte dafür, daß stets einige Wachen Ausguck hielten.

Als die Nacht zu Ende ging, gewahrte Mors, daß sich die Oberfläche des Jupitermeeres bedeutend beruhigt hatte.

Da drängte es ihn, hinauszugehen und die Luft dieser neuen, unbekannten Welt zu atmen.

Das war nicht unbedenklich, indessen hatte der Professor schon einige Beobachtungen gemacht und die feste Ueberzeugung ausgesprochen, daß die dicke Luft des Jupiter, wenn auch mit einigen Beschwerden, geatmet werden konnte.

Das Weltenfahrzeug lag ungefähr zur Hälfte in den Sand gebettet, aber die luftdicht schließenden Türen, welche nach außen führten, waren freigeblieben.