Der unheimliche Brahmane wartete nur, bis das Gebet seiner Gefährten zu Ende war. Nun hob er das Messer und wollte die Klinge in Nellys Brust stoßen.

Wenn Mors jetzt noch einen Augenblick zögerte, war das junge Mädchen verloren.

Mit furchtbarem Satz schwang sich der Luftpirat über den nächsten Steinblock.

Der Brahmane wollte den tötlichen Stoß führen, als ihn die eiserne Faust des Maskierten im Genick packte.

„Was tust Du!“ schrie der Luftpirat mit mächtiger Stimme, indem er den Aufheulenden weit hinwegschleuderte.

Die beiden anderen Inder ließen Nelly los und prallten zurück. Sie kannten den Kapitän, seine Kraft und Entschlossenheit. Sie kannten auch seine fürchterlichen Waffen.

Auch die Betenden sprangen empor und schauten verdutzt auf Mors, der so unerwartet unter ihnen erschienen war.

Der Luftpirat aber kam nicht dazu, Aufklärung zu fordern.

Denn in diesem Augenblick begann es zu sausen und zu brausen, man hörte ein Zischen und Schäumen.

Von den Felsen sprudelte Wasser herunter und aus den Rissen am Boden quoll es empor. Gleichzeitig begann es im Innern des nahen Geysers seltsam zu poltern und zu grollen.