Das Wasser stieg so schnell empor, daß die fünf Inder im Nu bis an den Gürteln im Wasser standen.

Mors aber hatte Nelly, die ohnmächtig geworden war, emporgehoben und hielt das schöne Mädchen in seinen Armen. Hinter ihm zischte und brauste es, aus dem Geyser aber stieg eine Wassersäule.

„Fort, fort, ehe das Wasser der Geyser zu kochen beginnt,“ schrie Mors mit furchtbarer Stimme.

Der Zuruf galt den Indern, denn trotz ihres unheimlichen Aberglaubens wollte Mors diese Leute erhalten.

Er selbst aber sprang schnell entschlossen auf den Rand eines Felsenringes, in dessen Innern das Wasser langsam emporstieg. Er wußte ja, was kommen würde. Das Wasser, welches bis jetzt emporgedrungen und nur eine mäßig warme Temperatur besessen, begann jetzt zu kochen.

Aber die Inder hörten nicht auf die Stimme des Kapitäns, wenigstens nicht die drei, welche das Opfer vollziehen wollten.

Nur die beiden, welche gebetet hatten, erreichten noch im letzten Augenblick einen Felsblock, an dem sie hinaufkletterten und sich anklammerten. Der Brahmane und seine beiden fanatischen Genossen wälzten sich schreiend in den heißer und heißer werdenden Fluten.

Mors hatte jetzt mit sich selbst zu tun, denn es galt ja, den kochenden Wassermassen auszuweichen.

Seine eiserne Kaltblütigkeit kam ihm da sehr zu statten.

Mors lief, Nelly tragend, immer auf dem Rand des ausgedehnten Felsenringes herum.