Er verschob es aber bis zum Tagesanbruch und als die Sonne erschien, kamen auch die gewaltigen Wolkenmassen, die tagsüber regelmäßig das Firmament bedeckten.
Plötzlich machte sich im Osten ein seltsamer roter Schein bemerkbar.
Terror sah ihn zuerst und benachrichtigte Mors und den Professor von der neuen Erscheinung.
„Das ist die rote Wolke,“ rief van Halen. „Das ist jene ungeheure Masse, die über dem Jupiter schwebt und die in ihrem Innern jedenfalls die fürchterlichen elektrischen Entladungen birgt. Kapitän, rasch, wir müssen nach der Düne hinunter.“
Mors gab sofort ein Signal nach dem Lenkraum, um Terror zu bestimmen, daß er den „Meteor“ wieder nach seinem geschützten Ankerplatz brächte.
Aber seine Finger berührten noch den Druckknopf, als das Weltenfahrzeug plötzlich wie von einer furchtbaren Kraft hin- und hergeschüttelt wurde.
„Zu spät, zu spät!“ schrie der Professor, als er durch das Guckloch sah, daß alles rings herum blutrot leuchtete. „Kapitän, wir sind in die rote Wolke des Jupiter geraten!“
Von dem, was jetzt vorging, hatten die Insassen des Weltenfahrzeuges später nur noch eine unbestimmte Vorstellung.
Es war ihnen aber zu Mute, als würde mit ihnen buchstäblich Fangeball gespielt. Der „Meteor“ schien sich in der Gewalt ungeheuer boshafter Kobolde zu befinden.
Bald wurde er hierhin, bald dorthin geworfen. Bald richtete er sich mit dem Vorteil, dann wieder mit dem Hinterteil in die Höhe. Einige Male schien es, als sollte das Fahrzeug Kopf stehen.