Mors hatte den Professor und Terror von allem, was er erfahren, in Kenntnis gesetzt.

„Es handelt sich darum, die Erde vor einer Katastrophe zu schützen,“ sprach er kalt. „Wir haben es mit drei Gegnern zu tun und wenn dieselben auch etwas kleiner sind, als unser Fahrzeug, so könnten sie doch durch ihre Ueberzahl einen Vorteil gewinnen. Es handelt sich also darum, daß wir nicht allein diese drei Weltenfahrzeuge einholen, sondern sie einzeln vernichten, vor allen Dingen aber verhindern, daß sie vor uns nach dem Planeten Saturn kommen. Erreichen sie diesen Planeten vor uns und gelingt es ihnen, sich des zerstörenden Stoffes, der in den Ringen zu finden ist, zu bemächtigen, so ist die letzte Hoffnung geschwunden. Jene Schurken sind Verbrecher, obgleich sehr gebildete Verbrecher. Sie werden ihre Wissenschaft und ihre Kenntnisse zum Unheilstiften anwenden. Zunächst würden sie uns vernichten und dann nach der Erde zurückkehren, um daselbst ein Blutbad anzurichten, gegen welches die fürchterlichsten Kriege der Weltgeschichte als Spielerei erscheinen. So steht es. Wir haben auf keine Schonung zu rechnen. So wenig wie wir solche selbst ausüben werden. Vorerst bleibt uns nichts übrig, als die ganze Schnelligkeit des „Meteor“ zu benutzen und Ausguck nach den drei Weltenfahrzeugen zu halten.“

Letzteres übernahm der Professor, der ja am Fernrohr die größte Uebung besaß. Mors und Terror teilten sich in die Handhabung der Maschinen.

Noch nie hatte der „Meteor“ so schnell die Luftzone der Erde durchschnitten wie dieses Mal. Noch nie war er mit so furchtbarer Schnelligkeit in den Weltenraum hinausgefahren.

Mors schien die Gefahren, die der Weltenraum barg, diesmal gar nicht zu beachten. Er kümmerte sich nicht einmal darum, daß er bei dieser Gelegenheit eine Meteorsteinzone streifte.

Terror war gewiß ein Mann von Eisen, aber ihm grauste beinahe, als er sah, mit welcher Rücksichtslosigkeit Mors diesmal das Fahrzeug handhabte.

Bei einem Zusammenstoß wäre das Weltenfahrzeug in Atome zermalmt worden, aber Mors pochte auf sein Glück, welches ihm schon so oft in den gefährlichsten Tagen seines Lebens beigestanden.

Er trotzte den Gefahren, er steigerte die Schnelligkeit des „Meteor“ bis ins Unglaublichste.

Selbst der Professor beobachtete manchmal kopfschüttelnd die Instrumente, welche die Schnelligkeit des Fahrzeuges anzeigten.

„Kapitän,“ sprach er zu dem Luftpiraten. „Wir fahren mit einer geradezu entsetzlichen Geschwindigkeit. Stoßen wir bei dieser Gelegenheit mit einem Weltkörper zusammen, so werden von unserem „Meteor“ nicht einmal Atome übrig bleiben.“