Dafür standen die glänzenden Rohre hinter den kleinen, schießschartenähnlichen Oeffnungen.
Es war ein merkwürdiger Kampf, denn es galt ja, gewissermaßen im luftleeren Raum zu fechten.
Mors aber hatte auch hier seine Vorsorge getroffen, sein Weltenfahrzeug war auf einen Kampf im luftleeren Raume vorbereitet.
Die Schießscharten waren durch eiserne Klappen verschlossen, die sich nur im Augenblick des abgefeuerten Schusses öffneten.
Hierauf schlugen sie blitzschnell wieder zu, sodaß nur sehr wenig von dem Luftvorrat verloren ging. Der Mechanismus selbst wurde durch Elektrizität in Bewegung gesetzt und funktionierte vorzüglich.
Daß dieser Mond keine Luft besaß, sah man, denn hier war keine Spur einer Hülle vorhanden, hier leuchtete alles in reinstem für die Augen geradezu schmerzlichen Weiß und alle Schatten waren so pechschwarz wie die ägyptische Finsternis. Dieser kleine Mond war eine Welt des Todes.
Jetzt fragte sich nur, ob die Amerikaner ähnliche Vorrichtungen besaßen, ob auch sie im luftleeren Raum zu feuern vermochten. Aber das mußte sich ja binnen kurzem entscheiden.
Jetzt kam das Ungetüm heran, offenbar in der Absicht, den Rammsporn anzuwenden.
Mors beobachtete den Gegner sorgfältig, bis er bemerkte, daß der Feind in Schußnähe war. Nun drückte er auf den Knopf, der das elektrische Signal zum Beginn des Schießens gab.
Unmittelbar darauf hörte man im Weltenfahrzeug ein eigentümliches Geräusch. Ein Krachen und Dröhnen ließ sich aber nicht vernehmen. Kein Wunder, hier fehlte ja die Luft, hier fehlte das Element, welches den Schall hervorbrachte.