Sicherlich besaß dieser Trabant Luft oder wenigstens eine Hülle, die der Luft sehr ähnelte.
Diese Schicht schien aber ungemein dick zu sein und glich einem grauen Nebel, aus dem nur zuweilen die gelbrote Oberfläche des Gestirns hervorleuchtete.
Der Verfolgte strebte unablässig auf diese nebligen Massen zu. Dort wollte er sich vielleicht verbergen, einen Platz suchen, an dem er die Schäden ausbessern und vor allen Dingen den gefährlichen Stahlsporn für einen neuen Angriff bereit machen konnte.
Das mußte Mors vermeiden, aber er sah ein, daß der Gegner vor ihm auf dem Monde des Saturn anlangen mußte.
Immer näher kam die Nebelhülle. Mors sah deutlich, wie der verfolgte Feind hineintauchte.
„Ihm nach, ihm nach,“ rief Mors unwillkürlich, als ob er mit sich selber spräche. „Wir dürfen ihn nicht aus den Augen verlieren. Schließlich benutzt er die Dunsthülle, um die Ringe des Saturn zu erreichen. Das wäre das Schlimmste. Ich muß ihm auf den Fersen bleiben.“
Wenige Minuten später tauchte der „Meteor“ gleichfalls in die Dunsthülle.
„Terror, prüfe ob das Luft ist,“ rief Mors seinem Gefährten zu. „Sieh zu, ob diese eigenartige Dunsthülle die Elemente enthält, welche zum Leben nötig sind.“
Der wackere Ingenieur ließ sich das nicht zweimal sagen. Hastig begab er sich zu einem Apparat, der in einer Ecke des Lenkraumes angebracht war und zur Prüfung der Außenwelt diente.
Kleine Röhren führten durch die Metallwand des Weltenfahrzeuges hindurch und in wenigen Augenblicken konnte sich Terror über die Beschaffenheit der sonderbaren Dunsthülle orientieren.