Mors hatte eiligst eine jener Zerstörungsmaschinen herbeigezogen, die man bei den letzten Kämpfen nicht mehr benutzt hatte. Es war eines jener Gewehre, die auf einer Lafette standen, die mit Rädern versehen war. Mors richtete die Mündung der kleinen Maschine auf das Fenster und zog den Hebel ab. Es krachte. Im Weltenfahrzeug stürzte alles zu Boden. Aber es war nur der Luftdruck, der die Leute niederwarf, das Geschoß tat seine Wirkung. Es zertrümmerte die starke Glasscheibe.
Die Stücke flogen hinaus, die eisernen Bänder, welche das Glas verstärkten, brachen wie morsche Holzstäbchen.
Halb betäubt richteten sich die Inder empor, aber Mors war ihnen bereits zuvorgekommen. Er stand an der Oeffnung, umfaßte mit seinen Händen die zersplitterten Kanten.
Ein Ruck, ein Schwung und der Luftpirat befand sich auf der Metallwand des Weltenfahrzeuges.
Er warf einen flüchtigen Blick in die Runde, er sah den Planeten Saturn, der scheinbar in greifbarer Nähe schwebte.
Dann aber rannte Mors mit mächtigen Sätzen über die Galerie nach dem Achterteil des Fahrzeuges.
Ein leiser Aufschrei der Erleichterung kam von seinen Lippen. Noch war der Lenkapparat nicht völlig versunken.
Mors hatte keine anderen Werkzeuge als seine Hände, aber die genügten ihm. Er packte die Lenkstangen, welche der unheimlichen Anziehungskraft des Trabanten nachgaben. Ein furchtbarer Ruck und noch einer, dann riß er sie aus den Angeln.
Der Magnet war jetzt nur noch durch die Ketten mit dem Weltenfahrzeug verbunden, denn sowie die obere Lenkstange gelöst war, wurde auch die untere isoliert.
„Bleibt drinnen!“ schrie Mors mit donnernder Stimme, als er bemerkte, daß ihm einige der Inder nachklettern wollten. „Bleibt und klammert Euch fest, es geht in die Höhe.“