Er hörte auch ein leises Sausen und Summen, dann schien es, als ob Kapitän Mors in die Nacht hinausspränge.

Er hörte einen leichten Aufprall, aber unmittelbar am Fenster, dann folgte ein Rauschen und Schwirren und da sah Reymond, als ob durch die Finsternis etwas Schwarzes, Schattenhaftes von dannen huschte.

Vorsichtig ließ er den Fensterladen wieder herab, aber er fand in dieser Nacht keine Ruhe.

Wohl aber fand er sie vierundzwanzig Stunden später, und zwar für immer, denn da wurde der Ingenieur Reymond, dieser wackere, von allen geschätzte Mann, auf unerklärliche Weise ermordet aufgefunden.

Der Luftpirat hatte es geahnt, aber Reymond die Warnung des seltsamen Mannes mißachtet. Er war zurückgeblieben, er hatte den Schutz, den ihm Mors anbot, verschmäht. Der wackere Mann mußte seine Menschenliebe mit seinem Leben bezahlen.

2. Kapitel.
Zu spät gekommen.

Kapitän Mors hatte mit einer kleinen Flugmaschine, die sich auf dem lenkbaren Luftschiff befand, den Franzosen besucht.

Das Luftschiff selbst lag auf einer der Felseninseln, an der französischen Küste und in der nächsten Nacht befand sich Mors bereits auf dem Rückwege.

Nach glücklicher Fahrt gelangte er auf seiner Insel an, da war es sein erstes, das Weltenfahrzeug zu inspizieren.

Der „Meteor“ war jeden Augenblick zu seinem Flug in den Weltenraum bereit und Mors säumte nicht, das Fahrzeug mit einer ausgewählten Mannschaft zu besteigen.