„Da bin ich,“ sprach eine sonore Stimme.

Der Mond beleuchtete einen Mann, der einen einfachen braunen Mantel von militärischem Schnitt über den Schultern trug.

Vorn war der Mantel geöffnet, so daß man eine dunkelblaue Uniform erblickte.

Eine Mütze mit Goldtresse bedeckte den Kopf, während eine schwarze Halblarve das energische Gesicht fast verhüllte.

Es war Mors, der Luftpirat, der Erbauer des lenkbaren Luftschiffes und des Weltenfahrzeuges.

Der Herrscher schien noch einmal mit sich zu kämpfen. Dann aber trat er kurz entschlossen auf den geheimnisvollen Mann zu.

„Die Unterhaltung braucht nicht lange zu dauern,“ tönte es von den Lippen des Maskierten. „Die Vorgänge in der Welt sind mir nicht unbekannt, und ich weiß, was man von mir will. Ich soll endgültig Gewißheit bringen, ob der große Feuerstern da oben die Erde vernichten wird.“

„Wenn Sie das zustande bringen, Kapitän Mors,“ erwiderte der Herrscher, „so können Sie möglicherweise unabsehbares Unheil verhindern. Sie können die letzten Zweifel lösen, tritt die Katastrophe ein oder nicht? In letzterem Falle haben Sie sich die ganze Welt zu Dank verpflichtet.“

„Dank begehre ich gar nicht,“ erwiderte der Luftpirat, „ich tue das, was man von mir verlangt, und zwar der Menschheit zu Liebe. Auch ich hege noch Zweifel, ob der Riesenkomet die Erde treffen wird. Ich habe da eine Beobachtung gemacht oder richtiger gesagt, einer meiner Gefährten hat es getan, eine Beobachtung —“

„Wie, was?“ rief der Herrscher. „Läßt sich das Verderben vermeiden?“