Wächter waren aufgestellt, aber der Inder verstand es, die beiden Wachen zu täuschen. Er kletterte wie eine Katze durch die Dunkelheit begünstigt an der Halle empor und schlüpfte durch ein Luftloch in das Innere der Halle.

Da hing der Metallriese in seinem Gerüst, aus dem er jeden Augenblick, wenn das Dach geöffnet wurde, emporsteigen konnte.

Der Inder aber glitt in die Halle hinab und kauerte sich am Vorderteil des Weltenfahrzeuges nieder. (Man vergleiche hier den Plan des Weltenfahrzeuges auf der Rückseite dieses Bandes.)

Der unheimliche Mensch beschäftigte sich an der Vorrichtung, welche das Genie des Kapitän Mors erfunden, nämlich an der vorderen Einrichtung für die Luftzufuhr am Unterteil des Weltenfahrzeuges.

Dort befand sich zwischen den Metallteilen und den Behältern für flüssige Luft eine Oeffnung, eine Lücke, die gerade groß genug für das zweite Päckchen war, welches der Inder auf dem Rücken trug.

Mit äußerster Vorsicht schob er es hinein, er hielt sogar den Atem an, es schien, als würde bei einer Unvorsichtigkeit eine Katastrophe erfolgen.

Als das geschehen war, öffnete der Inder das zweite Päckchen. Da hörte man deutlich, wie er die große Uhr aufzog, die alsbald leise, kaum vernehmbar zu ticken begann.

„Vierzehn Tage hat er gesagt,“ sprach der Mann für sich. „Gut, ich werde den Zeiger auf den fünfzehnten Tag stellen. Dann wird er noch dort sein. Dann geschieht das, was der fremde Sahib von mir begehrte. Niemand wird es merken, niemand wird Verdacht schöpfen. Jetzt noch die Drähte.“

Der Inder setzte seine Manipulationen fort.

Wäre es hell gewesen, so hätte man gesehen, wie dieser unheimliche Mensch einige dünne Kupferdrähte hervorzog und diese auf sinnreiche Weise mit der leise tickenden Uhr und dem geheimnisvollen Paket verband.