4. Kapitel.
Die Katastrophe.
Tag um Tag verging, Nacht um Nacht, wenn man hier im Weltenraum überhaupt von Tag und Nacht sprechen konnte.
Der Professor hatte übrigens recht, denn eine dunkle Masse flog dem eigentlichen Feuerkometen voran, ein Weltenkörper, den sogar nach den Berechnungen und Beobachtungen des Astronomen eine Lufthülle umgab.
Es war dies ein neues Geheimnis der unerschöpflichen Natur, und der Professor erging sich in allerhand Vermutungen.
Er sprach davon, daß die Kometen möglicherweise die Welten der Zukunft sein müßten, und daß sich nach der Vernichtung der Planetenwelten ein neues Leben auf diesen Himmelswanderern entwickeln könnte.
Das waren allerdings nur Hypothesen, aber sie hatten viel Wahrscheinlichkeit für sich, war doch Professor van Halen einer der geistvollsten aller Gelehrten.
Die Zeit verging, es kam der zwölfte Tag, der dreizehnte, der vierzehnte.
Die Beobachtungen waren genau, der „Meteor“ näherte sich dem dunklen Weltenkörper.
„Wir können unbesorgt landen,“ sprach der Professor am Mittag des vierzehnten Tages. „Nach meinen Beobachtungen ist die Luft, die diesen dunklen Körper umgibt, zu atmen. Es scheint sich sogar Wasser auf ihm zu befinden, da ich Spuren von Wasserdampf entdeckte. Vor dem zweiten, dem eigentlichen Kometen sind wir vorerst sicher, denn dieser ist von dem dunklen Weltkörper wenigstens tausend Meilen entfernt. Das hat man von der Erde aus nicht bemerkt, weil die beiden Himmelskörper hintereinander standen.“
Mors stimmte dem Professor zu.