„Das war die schattenhafte Gestalt, die man im alten Schloß bemerkt hat,“ rief der Prinz überrascht.
Der Rachsüchtige sah alles verloren.
„Kapitän Mors,“ rief der Herrscher, „wie soll ich Ihnen danken? Sie haben alles, alles gerettet. Ich verdanke Ihnen mein Leben!“
„Ich selbst begehre nichts,“ erwiderte der Luftpirat. „Aber wenn die Mächtigen der Erde den Armen eine große Summe geben wollen, wenn sie die durch das Unheil entstandene Not lindern wollen, so bin ich’s zufrieden.“
„Das soll geschehen,“ rief der Herrscher.
„Das genügt mir,“ erwiderte Mors. „Ich habe die Genugtuung, daß ich die Welt von dem Alpdruck, der auf ihr lastete, befreite.“
„Und der Baron?“ fragte der Prinz unwillkürlich.
„Den nehme ich mit mir,“ erwiderte Mors finster. „Der hat mir nach dem Leben getrachtet. Ganz so, wie sein verräterischer Gefährte, der Inder.“
Der gelehrte Edelmann erbleichte. „Gnade!“ rief er dem Herrscher zu. „Ich will nicht in der Gewalt des Maskierten bleiben. Man soll mich hier ins Gefängnis setzen!“
Mors sah mit seinen feurigen Augen auf den Herrscher und den Prinzen.