Als Denkmal von Sachsens Vergangenheit
Sei dieser Stein – dem Leben geweiht!
Einer.
Der treue Sachse blickt noch mit Entzücken
Zurück in jene graue Zeit,
Wo Trillers Arm von Seines Räubers Tücken
Den hohen Sprösling hat befreit.
Chor.
Als Denkmal der Rührung und Dankbarkeit
Sei unser Herz, o Fürst! Dir geweiht.
Einer.
Wie heißt Dein Zweig in Seinen Silberhaaren,
Der Sachsen Vater und ihr Glück?
Ists nicht August, den Seines Hauses Laren
Beschirmten einst ein Mißgeschick?
Chor.
Wie heißt der König, der Glückliche schafft,
Redlichkeit übet mit Jugendkraft?
Einer.
Nennt Ihn ja Vater unsers Vaterlandes,
Der Seinen Gott im Busen trägt!
Der, eingedenk des hohen Völker-Bandes,
Das Recht auf ächter Wage wägt!