Hans Schwalbe.
[15] s. Brauns monatl. Auszug der Gesch. v. Sachsen. Th. IV. pag. 486. Die Leiter hatte Schwalbe befestiget, doch waren es nicht eigentliche Strickleitern, wie die noch jetzt zu Freiberg befindlichen Stücke davon zeigen. Man sehe auch das Manifest bei Weck a. a. O.
[16] Nach einer Handschrift, welche M. Joh. Tauchnitz 1633, der als Pfarrer in Morstab bei Altenburg starb, hinterlassen hat.
[17] s. Albinus a. a. O. pag. 267 und die sächs. Provinzialblätter 1801, im Januar Stück 82.
[18] Die Namen derselben befinden sich, in einer Beilage zu dem Manifest. Bei Weck a. a. O. pag. 172.
[19] Dieser Wald ist jetzt noch 2 Stunden lang und 1 Stunde breit.
[20] Ehe er dorthin kam mußte er die Mulde passiren, allenfalls bei einem Furt durch die Mulde setzen, welches bei mittelmäßigem Wasser angeht, wäre aber dieß damals nicht möglich gewesen, so mußte er die Wolkenburger Brücke passiren. Nun besaß er aber das nahe bei Wolkenburg über der Mulde gelegene Schloß und Rittergut Kauffung, sein Stammhaus, wo er sich bisweilen um die Zeit seiner Streitigkeiten mit dem Kurfürsten muß aufgehalten haben, weil er seinen Revers an den Kurfürsten mit folgenden Worten anfängt:
Ich Kunz von Kauffungen zu Kauffungen gesessen.
[21] s. Schreiter, a. a. O. pag. 256. ff.
[22] Nämlich am Fürstenberg, ein Berg im Zwickauer Kreisdirektionsbezirk, im Amte Grünhain ¾ Stunde von Grünhain und ¾ Stunde von Raschau, im Schneeberger Bergamtsrevier gelegen. Diesen Namen führt er erst seit dem Prinzenraube, indem er früher »Schmiedewald« hieß. Man findet hier sehr viele alte Meilerstätten, vorzügl. rechts bei dem jetzt errichteten Monumente hin, auch oberhalb des Denkmals bei dem Marmor- und Kalkbruche, die mit Moos und Erde schon überzogen sind, wozu Jahrhunderte gehören. – Nach Schumanns Staats-, Post- und Zeitungslexikon. Band 15. pag. 976. käme der Name Fürstenberg, nicht von der Befreiung des Prinzen her, sondern von First (Hochberg) allein blos der untere Theil des Berges heißt hier Fürstenberg, nicht auch die höchste Spitze desselben oben in der Nähe bei Grünhain, die Spiegelwald genannt wird. Er verwechselt daher offenbar diesen Berg mit dem bei Schneeberg, und es ist erwiesen, daß dieser erstere früher Schmiedewald hieß. (s. Anmerkg. 32.)