[82] Diesen Namen führen 4 verschiedene Orte, nämlich das Bergstädtchen Böhmisch-Wiesenthal, am rechten Ufer der Pöhla, am linken herunter hingegen Oberwiesenthal, Unterwiesenthal und Hammerunterwiesenthal liegen, alle 4 Orte haben Stadtgerechtigkeit, nur daß die beiden letztern keinen Rath haben, sondern nach Art der Amtsdörfer dem Justiziariate Oberwiesenthal unterliegen. – Hier ist das Städtchen Oberwiesenthal gemeint, welches damals zur Grafschaft Hartenstein gehörte.

[83] Lünig a. a. O. Tom. XI. pag. 271. ff.

[84] s. Schreiter a. a. O. pag. 103, daselbst er angiebt, daß er sie den 18. Octbr. 1797 und am 8. Septbr. 1800 wo wegen großer Dürre alle Brunnen in hiesiger Gegend vertrocknet waren, besucht und doch wasserreich gefunden habe.

[85] dermalen Obersteuerdirector und seit 1833 Comthur des königl. sächs. Civilverdienstordens.

[86] gestorben 1833.

[87] Die Inschrift, mit lateinischen Lettern geschrieben, lautet:

Fürstenbrunn. Hier wurde Prinz Albrecht, Anherr des königl. sächsischen Fürstenhauses, am 8. Juli 1455 durch den Köhler Georg Schmidt, hernach Triller genannt, aus Kunzens von Kauffungen Räuberhand gerettet.

[88] s. die Abbildung No. 2. Die Pyramide, das Denkmal bildend, steht auf einem Piedestal von in Jaspis übergehenden braunrothen Thoneisenstein, an 5 Ellen hoch, hat an der Basis 4½ Ellen ins Gevierte und wurde 8 Ellen hoch aus Granit bei Schwarzenberg gehauen, welche 13 Stufen bilden. Dasselbe ist mit einer steinernen Mauer, an der Ruhebänke sich befinden und die in der Mitte das Denkmal mit dem in dessen Piedestal entspringenden Fürstenbrunnen einfaßt, umgeben. – Die Kosten dieses Baues betrugen: 509 Thlr. 10 gr. 11 pf.

[89] gestorben 1835.

[90] Friedrich August der Gerechte, König von Sachsen, geb. d. 23. Decbr. 1750, regierte vom 16. Septbr. 1768 an bis d. 5. Mai 1827, wo er sein Erdenleben vollendete.