»Siegen oder sterben!« riefen sie alle, und als erst einige die letzte Strophe von Körners Reiterlied angestimmt hatten, da brauste es von tausend Stimmen:

Und wenn uns Gott den Sieg gewährt,

Was hilft euch euer Spott?

Ja! Gottes Arm führt unser Schwert,

Und unser Schild ist Gott!

Schon stürmt es mächtig rings umher,

Drum edler Hengst, frisch auf!

Und wenn die Welt voll Teufel wär',

Dein Weg geht mitten drauf.

Am 16. August um Mitternacht ging der Waffenstillstand zu Ende. Zu dieser Zeit standen zwei Bataillone Lützower Fußvolk bereits in Lauenburg, mit ihnen ein Häuflein Reiter, Lützower und Kosaken. Unter der Infanterie befand sich Walther, bei den Reitern Konrad Schmidt, Zander und Bastian. Die kleine Schar hatte Befehl, gegen die vordringenden Truppen des französischen Generals Davoust Lauenburg so lange zu halten, als es die Klugheit erlaube, dann das Flüßchen Stecknitz zu passieren und sich auf Gresse zurückzuziehen.