»Ich selber will nichts mehr von euch – verflucht sei die Gemeinschaft, die ich mit euch gehabt, die ihr den Menschen nur nach schönen Worten meßt! dafür ist der Predigerjunge euch gut …«

Er wollte noch mehr sagen, aber mit erhobenen Fäusten drangen einige auf ihn ein, und während Konrad »um der Ehre des Standes willen« bat, ruhig zu bleiben, entfernte sich Bastian schimpfend und höhnend. Noch fern auf der Landstraße sahen sie ihn, wie er die geballten Fäuste drohend hob nach den Zurückgebliebenen.

Konrad blieb ernst und stumm, Zander aber, der seine Hand ergriffen hatte, sagte:

»Mir ekelt vor dem Gesellen – eine widerwärtige Bestie! Gräme dich nicht – ich weiß, was in dir vorgeht – und sieh dich um. Hier sind lauter brave Burschen, und alle hängen an dir, ist das nicht ein reicher Ersatz?«

Und die andern kamen, und jeder wollte ihm stumm die Hand drücken, auch Walther trat heran und sagte:

»Er war mehr als ein Feigling – er war heruntergekommen bis zum Meuchelmörder …«

»Walther, um seines ehrlichen Vaters willen!« rief Schmidt und legte dem Förster die Hand auf den Arm; der ließ plötzlich den Kopf sinken und murmelte müde vor sich hin:

»Er hat einen ehrlichen Vater!«

Dann seufzte er tief auf und ging langsam, von seinem Hunde gefolgt, von dannen.

Dekoration