Gott, Dir ergeb' ich mich!
Gott, Dir ergeb' ich mich!
Wenn mich die Donner des Todes begrüßen,
Wenn meine Adern geöffnet fließen:
Dir, mein Gott, Dir ergeb' ich mich!
Vater, ich rufe Dich!
Dann sprach einer das Gebet des Herrn – wiederum wirbelten die Trommeln, und dabei fielen die Schollen nieder auf den Sarg. Gar mancher Kamerad aber warf ein Eichenzweiglein hinab und ließ dabei eine Thräne mit hineinfallen in die Grube. Als jedoch der Hügel sich gewölbt hatte, da standen sie alle, die braven Reiter, fest und ruhig, und manche Hände vereinigten sich wie zu stillem Gelöbnis. Dann aber erklang es wie zum Abschiedsgruße:
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd
Auf Henkersblut und Tyrannen!
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt;