Mit Gott! – Einst geht, hoch über Feindesleichen,

Der Stern des Friedens auf;

Dann pflanzen wir ein weißes Siegeszeichen

Am freien Rheinstrom auf!

In den lauthallenden Beifallsruf erklang die Stimme Jahns, der nach der Weise des Liedes »Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben« jetzt anstimmte:

In's Feld, in's Feld! die Rachegeister mahnen!

und im Augenblicke stimmten die andern ein, und wer den Text der ersten Strophe vergessen hatte, sang wenigstens die Melodie, und laut schallte es durch den Flur und über den Hof:

In's Feld, in's Feld! hoch flattern unsre Fahnen,

Sie führen uns zum Sieg.

Die es draußen gehört hatten, kamen herein, und mitten unter dem Gesange jubelten sie dem jungen Dichter zu, der mit glühenden Wangen und leuchtenden Augen hochaufgerichtet dastand. Der alte Fischer aber war aufgestanden und, sein »Metzgermesser« in der Linken, an ihn herangetreten. Er legte ihm die Hand auf die Schulter und sprach: