Lars trat ein mit Nizam. Über ihr Antlitz war ein Schimmer von Glück gebreitet, sie lachte über die Zahlen auf dem Tische.
„Warum denn so ernst, Kapitän? Nach einem so glücklichen Tag, hundertundzwanzig Stück der Lars allein! Noch nicht lachen?‟
Nizam zupfte mit den kleinen Händen an den struppigen Rotbart. „So, jetzt sind Sie viel schöner, — wenn Sie erst keinen Bart hätten, — Lars darf nie einen Bart tragen. Leidet's denn Ihre Frau?‟
„Ich habe Ihnen schon oft gesagt, ich habe keine Frau.‟
„Nun ja doch, — Frau!‟ Nizam lachte sonderbar. „Ich kann ihn auch nicht ausstehen, den Namen, — also Ihre Freundin! Nicht wahr, Lars, ich bin auch nicht deine Frau, sondern deine Freundin —‟
„Sprich nicht so frevelhaft, du bist meine Frau vor Gott und der Welt, jawohl, Herr Kapitän, in Bergen war die Trauung, Birger hieß der Pastor —‟
„Was kümmert mich der Pastor, — ich bin doch deine Freundin. Das klingt viel schöner, nicht wahr, Kapitän?‟
„Viel schöner, finde ich auch. — Frau! Da läuft's mir ganz kalt über den Rücken, man sieht ein altes Gesicht und eine große Haube und hört zanken und streiten —‟
„Und ich muß immer an P..... denken, an das Predigerhaus, wenn sie beisammensaßen mit ihren steifen, blassen Gesichtern. — Hu, mich friert!‟
„Aber das ist ja sehr einfach, lassen Sie ihm die Frau, wenn er's nicht anders thut, die Freundin ist dann frei für mich.‟ Hanson lachte lärmend.