Ein weites Arbeitsfeld steht einer friedlichen Kolonisation auf Borneo noch offen. Im grossen Gebiet des Kajanflusses müssen noch eingehende Forschungen durch sachkundige Personen vorgenommen werden, bevor man die dort lebende Bevölkerung genügend kennen wird, um auch ihr Land auf einfache Weise und ohne Blutvergiessen regieren zu können. Eine gerechte, über den Stämmen stehende Verwaltung würde diesen selbst zum Segen gereichen und wäre auch mit Rücksicht auf die internationalen Beziehungen zum englischen Fürstentum Sĕrawak, welche eine Kriegführung zwischen den Grenzstämmen verbieten, sehr notwendig. Überdies ist es in einem derartigen Fall Pflicht einer kolonialen Macht, den ärgsten Missständen, wie den verhängnisvollen Kopfjagden unter den dajakischen Stämmen, ein Ende zu machen, besonders da dies mit einfachen, unblutigen Mitteln erreicht werden kann.
Ende.