»Sie haben einen armen Soldaten ins Unglück gestürzt,« sagte der Beamte zu S…, »aber es wird Ihnen teuer zu stehen kommen.«
»Herr,« sagte ich zu dem Beamten, »ich verzeihe ihm, er thut mir leid, ich verzeihe ihm von ganzem Herzen.«
»Haben Sie verstanden, S…? Er verzeiht Ihnen, aber die unerbittliche Schärfe des Gesetzes wird Ihr falsches, grausames, schändliches Herz zu treffen wissen.«
S… weinte, er bereute, gern hätte er das Wort im Busen bewahrt, es war zu spät.
Die Hand Gottes. – Ungerechtigkeit.
Eine Abteilung Soldaten führte den schluchzenden Alfonso S… fort; ich wurde in die Kaserne geleitet.
»Man hat Sie unschuldig verurteilt,« sagte ein Karabiniere, »wegen der Schändlichkeit dieses Korporals hat man Ihnen ein Jahr Gefängnis auferlegt; was für eine Bande ist denn der Gerichtshof; was für Murmeltiere von Richtern haben Sie getroffen?! Da sieht man, wie man beim Militär Hals über Kopf verurteilt wird.«
»Ich habe es den Richtern gesagt, daß ich unschuldig sei, und ihnen prophezeit, daß meine Unschuld bald ans Tageslicht kommen würde.«
»Nun, machen Sie sich keine Gedanken; das Urteil muß rückgängig gemacht werden.«