Gir… trat mit seinen piemontesischen Landsleuten zusammen und sie verabredeten sich, mir einen Streich zu spielen.

Einige Soldaten, die aus der Gefängniszeit her eng mit mir befreundet waren, brachten mir zu essen sowie Wein und Cigarren.

Ein Freund von mir, ein Genuese Namens Civ… verriet mir den Anschlag der Piemontesen, die sich rächen wollten, weil ich ihren Landsmann, den Vetter Gir…'s beim Regiment mißhandelt hatte.

Mir mißfiel das sehr, denn ich hatte mir fest vorgenommen, alles geduldig zu ertragen und dann meinen Abschied zu nehmen, aber mein böser Stern folgte mir bis an die lachenden Ufer der Lagune.

Was thun?

Wenn ich still bin, so glauben sie, daß ich Furcht habe und reizen mich erst recht; wenn ich ihnen entgegentrete, so können die schlimmsten Folgen daraus entstehen: ich war zwischen Scylla und Charybdis, gute und böse Gedanken kämpften in mir mit einander; nach langem Nachdenken beschloß ich den Kampf aufzunehmen und dem Schicksal die Frage zu stellen: Welchen Schluß hat dieses

düstere Drama?

[Dritter Teil.]
In der Strafkompagnie.

Ein klassischer Schriftsteller, eine wissenschaftliche Abhandlung wird von gebildeten, gelehrten, wissenschaftlichen Menschen verstanden; eine gewöhnliche Darstellung, die leicht geschrieben ist, wird sowohl vom gebildeten, gelehrten, wissenschaftlichen Menschen, wie vom unwissenden Mann aus dem Volke verstanden; sonach ist es besser, sich beiden als blos einem verständlich zu machen.