»Ich weiß, liebe M…, ich kann mich auf Dich verlassen, wie Du auf mich und meine Genossen. Wenn Du nachher kommst, um die Rechnungen zu schreiben, so beachte, daß Paolo Pescari Dir eine Nota von dreißig Lire überreichen wird, fünfzehn sind für Dich, die andern fünfzehn werde ich für Essen, Trinken und Rauchen ausgeben, hast Du begriffen?«
»M…, Du wirst mich um meine Stellung bringen.«
»Du wirst nichts verlieren, verlaß' Dich auf mich.«
»Ich rechne darauf, M…«
»Schön, sind wir einig?«
Ich setzte mich auf mein Bett, nahm ein Blatt Papier und schrieb mit großer deutlicher Schrift:
| Kalbfleisch, 20 Portionen | L. | 5,– |
| Kuchen, 20 Portionen | " | 5,– |
| 20 Liter Wein à 5 Soldi | " | 10,– |
| Gemüse | " | 2,– |
| Rauch- und Schnupftabak, Cigarren | " | 8,– |
| L. | 30,– |
Nachdem ich diese Nota geschrieben hatte, rief ich einen Genossen und sagte:
»Achte auf das, was ich Dir sage und mache folgendes: Dies ist eine Nota über 30 L., die der neue Picciotto der M… geben sollte, wenn sie nach den Rechnungen kommt; ich habe alles mit ihr abgemacht.«