Statt sich das Haar zu glätten oder das Kinn zu berühren, rückte er die Mütze auf dem Kopf zurecht. Im Zimmer wurde er von den hungrigen Kerlen umzingelt, in der Hand trug er einen großen Sack, der von einem ergriffen wurde, der das Amt des Zimmerkehrers hatte und der den Sack auf das Bett warf.
Die Kerle erkundigten sich, woher er käme, wessen er angeklagt sei, wer sein Verteidiger wäre, ob er diesen oder jenen Camorristen oder Picciotto kannte. Zitternd und nachdenklich antwortete er auf die Fragen.
Ich lag auf meinem Bette, mit dem Rücken auf dem Strohsack und rauchte eine Pfeife. Als mir der Bursche reif und durch das Hin- und Herfragen genügend verwirrt schien, erhob ich mich, trat an das Fenster und rief:
»Frau M…, Frau M…!«
Es war die Wärterin, die auf Kosten der Gefangenen gehalten wurde, und die mir wegen verschiedener kleiner Gefälligkeiten zugethan war.
Die M… kommt, tritt an das Gitter und sagt:
»Was giebt es, mein lieber M…?«
»Nichts, aber ich möchte wissen, wieviel Geld der Gefangene Paolo Pescari im Bureau deponiert hat.«
»Sofort«, sagte sie und ging. Bald kam sie wieder und sagte:
»Der Gefangene Paolo Pescari hat im Bureau dreißig Lire deponiert.«