»Immer Wein und Liqueur trinken, nie Wasser, und im Essen und Trinken sehr mäßig sein.«

Wein und Liqueur hatte ich zu meiner Verfügung, mäßig zu sein, hing von mir selbst ab. Ich fing an, nicht wenig zu trinken, Tag und Nacht trank ich im Übermaß. Bisweilen hatte ich starkes Fieber mit heftigen Schmerzen im Unterleib und im Magen, mein Kopf schien sich umzudrehen, als ob ich im Strudel des Meeres wäre, kraftlos hielt ich mich mit Mühe auf den geschwollenen Beinen. Ich begab mich zu dem Chirurgen Herrn C… und ließ mich untersuchen.

»Sie haben ein pferdemäßiges Fieber«, rief er aus.

»Ja, ich fühle mich sehr krank und leide heftige Schmerzen im Unterleib.«

»Wie ist die Verdauung?«

»Seit vier oder fünf Tagen schlecht.«

»Und Sie haben nichts gesagt?«

»Was sollte ich … die Furcht vor der Cholera.«

»Ich kann Ihnen jetzt keine Purgiermittel geben. Gehen Sie in's Krankenhaus, wir werden sehen.«

Ich ging in's Krankenhaus, ein anderer übernahm nun meinen Posten.