Hans hat ein Weibchen, und die beiden sind immer nahe beieinander. Aber es ist sehr scheu und kommt nicht zu uns. Im Frühling, wenn es keine Nüsse gibt, fressen sie die Knospen der Bäume.

Im Mai sind sie sehr geschäftig. Sie sammeln Blätter, Moos und kleine Zweige. Aus diesen bauen sie ein Nest in einer Baumgabel, hoch über dem Boden. Im Juni werden dann ihre Jungen geboren. Paul kletterte hinauf und sah vier solche hübsche kleine Eichhörnchen, die mit rotem und weißem Pelze bedeckt waren. Sie blieben eine Zeitlang im Neste, doch sahen wir auch oft, wie sie sich zwischen den Zweigen bewegten. Die alten Eichhörnchen bewachten sie sorgfältig, und sie blieben den ganzen Sommer lang zusammen.

Im Herbste versteckten sie kleine Haufen von Nüssen und Eicheln am Fuße des Baumes, um sie zu fressen, wenn sie an milden Wintertagen erwachen sollten.

Dann sahen wir sie nicht mehr. Wir wissen nicht, ob sie alle in ein Nest krochen, oder ob jedes ein Nest für sich suchte, um sich darin zum Schlafe zusammenzurollen.

Ein Paar Eichhörnchen.

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Lektion 5.
Die Lerche und ihr Feind.

(Viertes Vollbild.)

Es gibt viele Lerchen bei uns. Sie singen so fröhlich am Morgen, wenn wir zur Schule gehen. Aber sie singen schon viel früher.