Es war zu komisch. Der Kuckuck war größer als eine Drossel und die Heidelerchen nicht größer als ein Sperling. Jedoch der große Vogel saß auf einem Zweige mit offenem Schnabel und ließ die kleinen Vögel alle Nahrung herbeitragen.

Zuletzt flog er fort. Wir hörten im August einen Kuckuck rufen, als die alten Vögel schon fort waren. Wir hätten gern gewußt, ob es unser junger „gefräßiger Fremdling“ war.

Lektion 12.
Der Maulwurf und sein Heim.

Letzten Sommer gab es auf dem Felde sehr viele Maulwürfe. Das ganze Feld war mit Maulwurfshaufen bedeckt. Endlich schickte Pauls Vater nach dem Maulwurfsfänger. Er stellte Fallen in den Gängen und brachte viele tote Maulwürfe mit nach Hause.

Ein Maulwurf ist ein sonderbares Geschöpf. Er hat einen langen, plumpen Körper und einen kurzen, dicken Schwanz. Sein dunkles Fell ist so weich und dicht wie Samt. Er hat eine lange spitze Schnauze, die an der Spitze sehr hart ist, und der Mund ist voll von starken, scharfen Zähnen.

Die Füße des Maulwurfs sind sehr sonderbar. Sie sind nicht mit Fell bedeckt, sondern nackt und rosenrot. Die Vorderpfoten gleichen breiten flachen Händen mit sehr starken Klauen. Sie sind vom Körper abgewandt und sehen zu groß aus für ein so kleines weiches Geschöpf.

Maulwurf, einen Wurm fressend.

Diese Pfoten sind, wie Paul sagt, die Schaufeln des Maulwurfs. Er lebt unter der Erde und frißt Würmer. Mit seiner harten Schnauze bohrt er ein Loch und dann schaufelt er die Erde mit seinen starken Pfoten fort. Auf diese Weise gräbt er eine Röhre, und wenn er die lose Erde fortschaffen will, stößt er sie mit der Schnauze nach oben. So entstehen die Maulwurfshaufen.

Aber die Maulwürfe bleiben nicht immer unter der Erde. Manchmal an warmen Sommerabenden sieht man sie in Hecken herumstöbern und nach Larven und Schnecken suchen. Es gibt mehr männliche als weibliche Maulwürfe.