Einleitung.
Wir drei Freunde, Peter, Grete und Paul, gehen alle Tage zusammen zur Schule. Wir alle lieben Blumen und Tiere und suchen jeden Tag etwas Neues zu finden.
Peter ist ein kleiner Knabe. Er hat eben erst Lesen gelernt. Aber er hat scharfe Augen, und nichts entgeht ihm in den Hecken. Gretes Vater ist Wildhüter. Sie kennt die Vögel und weiß, wo ihre Nester zu finden sind. Paul stammt von einem Gut. Er ist schon ein großer Junge und wird bald Lehrer werden.
Wir treffen uns bei dem großen Teich unter den Ulmen. Dann gehen wir einen engen Heckengang hinunter, über die Gemeindeweide, durch den Wald und über drei Felder nach der Dorfschule.
Im Teiche finden wir alles mögliche Getier. Im Heckengang gibt es Käfer und Mäuse, Blumen und Beeren, Vogelnester und Wespennester. Auf der Gemeindeweide umziehen die Spinnen den gelben Besenginster mit ihrem Gewebe.
Im gepflügten Felde verbirgt die Lerche ihr Nest. Auf der Wiese gibt es Butterblumen und Gänseblümchen. Im Kornfelde stehen Mohn und Kornblumen.
Paul wird alles, was wir sehen, niederschreiben und ein Buch daraus machen.
Lektion 1.
Spinnen auf der Gemeindeweide.
(Erstes Vollbild.)
Wenn wir an einem schönen Sommermorgen über die Gemeindeweide gehen, sehen wir viele Spinnengewebe in der Sonne funkeln. Die Gespinste auf den Ginsterbüschen sind rund. Sie sind mit langen seidenen Fäden an den Stacheln des Ginsters befestigt, und jedes Gewebe hat Speichen wie ein Rad. Diese Speichen sind untereinander durch seidenartige Ringe verbunden. Die Ringe sind über und über mit klebrigen Tröpfchen bedeckt. Diese Tröpfchen sind es, die wie Diamanten funkeln und das Gewebe so hübsch machen.