Dann begann er in drolliger Weise den Baum zu erklettern. Sein Schwanz ist ganz steif und borstig; er drückt ihn gegen den Baum und schiebt sich hopp, hopp hinauf, indem er sich mit seinen scharf gekrümmten Zehen festhält. Er hüpfte zuerst nach rechts, dann nach links; dann lief er um den Baum herum und kam auf der anderen Seite wieder hervor.

Während der ganzen Zeit untersuchte er die Rinde mit dem Schnabel. Poch, poch, poch. Zuletzt fand er eine weiche Stelle. Dort riß er die Rinde ab und fraß die Larven, die den Baum an dieser Stelle wurmstichig gemacht hatten. Darnach kletterte er wieder am Baume hinunter.

Es war so spaßig, ihn zu beobachten. Er kam rückwärts herab, mit dem Schwanze voran, den er zum Festhalten brauchte. Dann breitete er seine Flügel aus und flog langsam fort.

Wir schlichen ihm nach, und bald hielt er an einer alten Ulme an und umflog dieselbe. Dann sahen wir ihn nicht mehr.

„Sein Nest muß in diesem Baume sein,“ sagte Peter. „Laß mich auf deinen Rücken steigen, Paul, und ich werde es bald finden.“

Nest eines Spechtes.

So ließ Paul Peter auf seinen Rücken klettern, bis er die Zweige des Baumes erreichen konnte. Dann faßte Peter die Zweige und kletterte am Stamm empor.

„Hier ist es,“ rief er endlich. „Da ist ein kleines Loch, gerade so groß, daß die Vögel hineinschlüpfen können. Aber sie haben ein ganz großes Loch im Inneren des Baumes. Ich kann gerade hinunterreichen.“

Dann zog Peter die Hand zurück mit dem weiblichen Specht darin. Der Kopf war nicht so rot wie der des männlichen Spechtes und hatte keinen roten Streifen. Er ließ den Vogel fliegen und nahm dann sechs weiße, glänzende Eier heraus.