Phorkiden: S. [Aischylos].
Phthiotinnen: S. [Sophokles].
Pindaros: [c. 26, 2]. Ein nur hier genannter Schauspieler, dem Zusammenhang nach Zeitgenosse des [Kallipides] (s.d.).
[Polyeidos] der Sophist: [c. 16, 4]. [17, 3]. Der Name ist äußerst selten, so daß der Zusatz vielleicht nicht nur der Unterscheidung dienen soll. Er war vermutlich identisch mit dem Dithyrambendichter Musiker und Maler. Seine taurische Iphigeneia war ein dramatisch angelegter Dithyrambos wie die Skylla des [Timotheos] (s.d.) und zweifellos nacheuripideisch.
Polygnotos: [2, 2]. [6, 7]. Einer der berühmtesten und ältesten griechischen Maler, Sohn des Malers Aglaophon in Tarsos. Seine bedeutendsten Werke malte er in Plataiai, Athen und Delphi (458—447). Von den letzten besitzen wir eine ausführliche Beschreibung bei Pausanias. Als Ethograph wird er noch an einer anderen Stelle des Aristoteles bezeichnet (Politik 8, 5).
Prometheus: S. [Aischylos].
[Protagoras] v. Abdera (c. 485—c. 416): [c. 19, 2]. Neben Gorgias der bedeutendste der Sophisten. Er war der Gründer der griechischen Grammatik, indem er sich als erster des grammatischen Geschlechts und der verbalen Modi (Indikativ, Imperativ Optativ usw.) wissenschaftlich bewußt wurde. Daß er dabei zuweilen etwas pedantisch zu Werke ging, wie in dem hier erwähnten Falle, ist verzeihlich. Die sensationelle Neuheit seiner Entdeckungen beweist der Spott in den Wolken des Aristophanes.
Pythische Spiele: [c. 24, 9]. In der Elektra des Sophokles schildert der Paedagogus der Klytaimestra diese in Delphi stattfindenden Spiele, bei denen ihr Sohn Orestes ums Leben gekommen sei. Solche gab es aber damals (11. Jahrh.) noch nicht, wie schon ein alter Erklärer bemerkte. Denselben Anachronismus hatte übrigens der Dichter bereits in seinem Tleptolemos begangen.
Salamis: S. [Karthager].
Sinon: S. [Ilias, Die Kleine] und [Sophokles].