Sisyphos: [c. 18, 5]. Sohn des Aiolos. Galt als der Typ eines überklugen, aber frevelhaften Menschen. Wegen eines an Zeus begangenen Verrats wurde er zu der bekannten Strafe verurteilt, einen Felsen bergaufwärts zu wälzen, der stets kurz vor dem Gipfel wieder hinabrollte. Der vielgestaltige Sagenstoff wurde oft dramatisiert, so von Aischylos, Sophokles, Euripides und Kritias. In welchem von diesen Dramen er überlistet wurde, wissen wir nicht. In der uns bekannten Überlieferung käme dafür nur Hygin, Fab. 60 über Tyro, die von ihm verführte Gemahlin seines Bruders Salmoneus, in Betracht.
Skylla: S. [Timotheos].
[Sophokles] (497/6—406/5): [c. 3, 2]. [4, 9]. [18, 6]. [25, 6]. Für Aristoteles der künstlerisch vollendetste Tragiker.
[Antigone]: [c. 14, 6]. In der erwähnten Szene versucht Hainion, der Bräutigam der Antigone, seinen Vater zu töten, der aber dem Schwertstreich ausweicht. Vgl. Hamlet u. König Claudius am Altar.
[Elektra]: [c. 24, 9]. Orestes, Person im Drama: [c. 13, 6]. [14, 4].
[Eurypylos]: [c. 23, 4]. Sohn des Telephos von Neoptolemos getötet. S. [Ilias, die Kleine].
[[Lakonierinnen]]: [c. 23, 4]. In dem Drama bildeten die spartanischen Dienerinnen der Helena den Chor. Es handelte sich um den Raub des troischen Palladiums durch Odysseus, den Helena trotz seiner Verkleidung als Bettler erkannte. S. [Ilias, die Kleine].
[Odysseus], der verwundete, [c. 14, 5]. So hieß ein Drama des [Chairemon] (s.d.). Das inhaltlich gleiche des Sophokles wird aber stets als [O. Akanthoplex] (der vom Rochenstachel getroffene) zitiert. Telegonos ("Der Ferngeborene"), Sohn des Odysseus und der Kirke kam auf der Suche nach seinem Vater nach Ithaka und verwundete ihn tödlich. Die Erkennung erfolgte dadurch, daß Telegonos in seiner Umgebung zufällig hörte, daß der Getötete Odysseus sei.
Oidipus: [c. 11, 1-2]. [15, 8]. [16, 5]. [24, 9]. [26, 6]. Stets ohne Zusatz bei Aristoteles, der darunter aber nur den Oidipus Tyrannos, nie den Oidipus Coloneus, versteht.
—: [c. 13, 4]. [a]14, 1]. Die Sage des Oidipus.
—: [11, 1]. [13, 3]. [14, 5]. Die Person im Drama.
Peleus: [c. 18, 2]. Peleus, der greise Vater des Achilles, durch seine Söhne aus erster Ehe vom Thron gestoßen sucht seinen Enkel Neoptolemos auf und stirbt auf der Insel Kos. Dem Zusammenhang nach war es ein Stück ohne viel Handlung und mehr auf mitleiderregende Begebenheiten aufgebaut. Auch Euripides schrieb einen Peleus und Aristoteles mag auch diesen hier im Auge gehabt haben.