Kyklop: [c. 2, 3]. S. [Philoxenos].

Skylla: [c. 15, 5]. [26, 1]. Ein Dithyrambus, der das in der Odyssee geschilderte Abenteuer behandelt. Der Klagegesang des in Gefahr schwebenden Odysseus wird als unmännlich und dem Charakter des Helden nicht entsprechend gerügt. Der Flötenspieler zerrt den Chorführer am Gewände, um das Bemühen der Jungfrau zu veranschaulichen den Helden zu gewinnen.

Xenarchos: [c. 1, 5]. Sohn des [Sophron] (s.d.). Nur hier als Verfasser von Mimen erwähnt.

Xenophanes v. Kolophon (c. 570—479): [c. 25, 7]. Dichter und Begründer der eleatischen Philosophenschule. Gegner des Polytheismus.

Zeuxis aus Herakleia (Unteritalien), blühte um 425: [c. 6, 7]. [25, 18]. Einer der größten Maler des Altertums. Nach Aristoteles idealisiert sowohl Polygnot wie Zeuxis. Ersterer gab jedoch seinen Gestalten mehr Charakter, weil er mehr das Individuelle Zeuxis das Typische zum Ausdruck brachte.


SACHVERZEICHNIS

Agon: [c. 6, 16]. [7, 3]. [13, 4]. Der jährlich zweimal in Athen stattfindende dramatische Wettkampf an den städtischen Dionysien und Lenaeen. Die Aufführung begann am frühen Morgen und dauerte mehrere Tage. Jeder der Mitbewerber trat mit einer Tetralogie (drei Tragödien und einem Satyrdrama) auf.—In den musikalischen Agonen wurden hauptsächlich Dithyramben und Nomen gegeben, auf die [c. 26, 3] angespielt wird.—Auch der Redekampf der Parteien im Gerichtssaal hieß Agon. Darauf bezieht sich die Bemerkung über die Wasseruhr ([c. 7, 3]).

Amphibolie (Doppelsinn): [c. 25, 14].

Anagnorisis (Erkennung): [c. 11, 2] definiert.