[Anapaest] und Trochaeus, ohne: [c. 12, 2]. Weil jener ein Marschrhythmus, dieser ein Tanzversmaß, eigneten sie sich nicht für das stehend gesungene Chorlied (Stasimon).

Artikel: [c. 20, 4]. Bei Aristoteles noch nicht in unserem Sinne gebraucht. So aber schon bei den stoischen Grammatikern. Dies ein schwerwiegender Beweis gegen die Annahme der Unechtheit unseres Kapitels.

[Auletik]: [c. 1, 2]. Da der von der Flöte begleitete Dithyrambus unmittelbar vorher genannt wurde, so ist hier darunter die reine Instrumentalmusik zu verstehen.

Beiwort, schmückendes (Kosmos): [c. 21, 5]. Definition und Beispiel sind ausgefallen, daher die Deutung nicht ganz sicher. Es ist aber wohl das epitheton ornans gemeint, das im Epos allerdings weit gebräuchlicher als im Drama ist.

Beugung (Flexion): [c. 20, 7].

Bindewort: [c. 20, 3].

Buchstabe: [c. 20, 1].

Demokratie in Megara: [c. 3, 4]. Um 590 v. Chr.

Dithyrambische Dichtung: [c. 1, 2]. Hier und mit einer Ausnahme auch sonst nicht das uralte, noch strophisch gegliederte und inhaltlich beschränkte dionysische Chorlied, aus dem nach [c. 4, 8] die Tragödie hervorgegangen sein soll, sondern der halb dramatische Dithyrambus, wie ihn Aristoteles allein noch kannte. Die Flötenspieler scheinen dabei auch schauspielerisch tätig gewesen zu sein ([c. 26, 1]).

Episode: Mit Ausnahme von [c. 12, 2]. [[18, 6]], wo das Wort etwa mit "Akt" gleichbedeutend ist, stets in der auch uns allein gebräuchlichen Bedeutung von einer Zutat, die mit der Handlung oder Erzählung in nur losem oder auch gar keinem Zusammenhang steht.