Toni: Hm? ... Mätzchen! Mätzchen! ... Ordentlich zärtlich ist er mit ihm! Der Vater ist ein grosser Thierfreund!

Wendt (der unterdess auf sein Zimmer links im Vordergrund zugegangen ist, sieht ihr, die Hand auf der Klinke einen Augenblick lang unentschlossen zu. Zögernd): Ja! ich ....

Toni (ihn unterbrechend): Ach, sagen Sie doch! Wie spät ist’s denn? (Mit einem Blick auf den Regulator) der kann doch unmöglich richtig gehn?

Wendt (der jetzt die Thür aufgeklinkt hat): Etwas nach Sechs!

Toni: Nach Sechs? Da müsste er doch nun ... (Seufzt.)

(Wendt geht langsam in sein Zimmer. — Toni, die ihm nachgesehn hat, bleibt einen Augenblick in Gedanken stehen, seufzt und geht wieder auf den Sophatisch zu. Sie nimmt das Bündel auf den Teppich runter und knotet es auf. Frau Selicke kommt mit dem Kaffee.)

Frau Selicke: Hier! Nu trink erst! (Setzt die Kanne auf den Tisch.)

Toni (die sich vor dem geöffneten Bündel auf dem Teppich niedergekauert hat): Ja. Gleich!

Frau Selicke (hat sich leicht auf den Sophatisch gestützt und sieht ihr zu): Mäntel? ... Da kannst Du wieder die ganzen paar Feiertage sitzen! Ach ja! Du hast doch auch gar nichts von Deinem Leben!

Toni (immer noch mit dem Ordnen der Zeugstücke beschäftigt): Na! ’s ist doch wenigstens ein kleiner Nebenverdienst!