Toni (ängstlich): Geh wieder zurück, Mutterchen! Um Gotteswillen!

Selicke (in der Kammer): Ja, ich habe Euch — hbf! — doch — lieb! ... Alle! .. Ja, ja? ... Na? Wo ist denn Deine Mutter? — Hä?

Frau Selicke (tritt etwas zurück): Ach Gott, ach Gott!

Toni: Geh wieder zurück, Mutterchen!

Selicke (in der Kammer, lustig): He! Alte! ... Wieder — fortgehumpelt? ... Na, humple, humple nur hin! ... (Sucht ihre Stimme nachzumachen) ... „Ach, die — arme Frau!“ ... „Was die — für’n Mann hat!“ ... „Ae! Die hat’s mal schlecht!“

Toni (drängt Frau Selicke zurück): Geh zur Thüre, Mutterchen! dass Du so lange raus kannst, bis er schläft!

Frau Selicke: Aber, das Kind! Das Kind! ... Ich kann doch nich ...

Toni: Lass nur! Ich will schon sehn! ... (Drängt Frau Selicke sanft noch mehr zurück.) Armes Mutterchen!

Selicke (in der Kammer): Die Alte ist Schuld, dass Dein Vater so spät nach Hause kommt, mein Sohn! ... O, das ist ein Unglück! Ein rechtes Unglück! ... Und der alte, grosse Schlingel da? .. Hui! hbf! ... Das — Schnarche nur! Aus Dir wird nichts, mein Sohn! Gar nichts! ... Huste nich! ... Dummer Junge!! ... Was?!! ... Du willst ...

Frau Selicke (schreit unterdrückt auf).